Veröffentlichung des Entwurfs des Bewirtschaftungsplans 2022-2027

Der Entwurf des dritten international koordinierten Bewirtschaftungsplans 2022-2027 für das Bearbeitungsgebiet Mosel-Saar liegt seit dem 14. Mai 2021 zur Information vor und wird der Öffentlichkeit bis zum 15.11.2021 zur Anhörung unterbreitet.

Dieser Plan wurde auf Ebene des Mosel-Saar-Einzugsgebiets aktualisiert und kennzeichnet die wichtigen Etappen sowie die Herausforderungen und Fragen, die für dieses Gebiet als wichtig erachtet werden. Auf der Grundlage der Ziele und Herausforderungen, die im Rahmen der Überprüfung der Bestandsaufnahme im Jahr 2020 aufgezeigt und seither aktualisiert wurden, legt der Bewirtschaftungsplan 2022-2027 für das Bearbeitungsgebiet Mosel-Saar insbesondere die folgenden Elemente fest:

  • Überwachung :
    • Festlegung der erforderlichen Überwachungsstellen mit dem Ziel der kohärenten Beurteilung des Zustands der Gewässer
    • Angleichung der Bewertungskriterien des guten Zustands der Wasserkörper (WK) unter Berücksichtigung der Arbeiten auf europäischer Ebene
    • Identifizierung der Schutzgebiete von gemeinschaftlichem Interesse,
  • Zu erreichende Ziele:
    • Festlegung der grundlegenden gemeinsamen Ausrichtungen bei der Bearbeitung der wesentlichen Bewirtschaftungsfragen
    • Bestimmung der Umweltziele der an den Grenzen zu koordinierenden Oberflächenwasserkörper (OWK) und Grundwasserkörper (GWK).
  • Maßnahmenprogramme:
    • Festlegung der Maßnahmen im Zusammenhang mit den wichtigsten in der Bestandsaufnahme genannten Ziele und Herausforderungen
    • Angleichung der Kriterien für die Beurteilung der Wirksamkeit von Maßnahmen und ihrer technischen Durchführbarbarkeit
    • Festlegung der ergänzenden Maßnahmen

Der Bewirtschaftungsplan für das Bearbeitungsgebiet Mosel-Saar wurde im Rahmen der IKSMS erarbeitet. Dabei wurden zwei einander ergänzende und interaktive Vorgehensweisen gewählt:

  • „Top down“- ausgehend von den internationalen Zielen und Herausforderungen, unter gleichzeitiger Herausarbeitung der problemlösenden Maßnahmen;
  • „Bottom up“- ausgehend von den nationalen Bewirtschaftungsplänen bzw. Maßnahmenprogrammen, unter gleichzeitiger Herausarbeitung der relevanten Maßnahmen für das Bearbeitungsgebiet.

 

Interessierte Personen und Organisationen können bis zum 15.11.2021 ihre Stellungnahmen und Kommentare zu diesem Planentwurf gegenüber dem IKSMS-Sekretariat abgeben (Kontaktformular). Alle Stellungnahmen und Kommentare werden dann bei der Überarbeitung und vor Veröffentlichung der finalen Fassung des Plans bis Ende 2021 geprüft.